„Ich fände es cool, hexen zu können“

Die 15-jährige Fia spielt Marita, die Freundin von Bibi Blocksberg.

Foto: Wiedemann & Berg Film / Kiddinx Studios / EPO-Film / LEONINE / Kurt Patzak

Fia spielt in dem Film „Bibi Blocksberg – Die total verhexte Zeitreise“ ein Mädchen, das zusammen mit der Hexe Bibi ein spannendes Abenteuer erlebt. CHECKY! hat mit der 15-jährigen Schauspielerin gesprochen.

Checky: Du spielst im neuen Film das Mädchen Marita. Sie ist eine der besten Freundinnen von Bibi Blocksberg, hat aber selbst keine Hexenkräfte. Findest du das schade?

Fia: Ja, manchmal schon. Ich fände es cool, auf einem Hexenbesen fliegen und hexen zu können. Trotzdem sind Florian und ich eine tolle Unterstützung für die Hexen – auch ohne Hexenkraft.

Was würdest du dir gerne herbeizaubern, wenn du hexen könntest?

Cool wäre die Fähigkeit, sich Dinge ganz schnell merken zu können. Dann könnte ich ein Buch durchblättern und würde in fünf Sekunden alles aus dem Buch wissen und könnte schneller lernen. Ein Hexenspruch fürs schnelle Zimmeraufräumen wäre auch nicht schlecht.

Im Film trägt Marita eine besondere Frisur namens Space Buns. Wie gefällt sie dir?

Sehr gut. Ich finde sie besser als normale Zöpfe. Privat trage ich meine Haare aber lieber offen. Space Buns sind mir zu kompliziert. Die Maskenbildnerin hatte immer ganz schön was zu tun.

Was für ein Typ ist Marita im Film?

Sie ist sehr fürsorglich, hilfsbereit und nett. Sie liebt Spagetti-Eis und sie hasst Chemie. Außerdem traut sie sich viel und ist immer für ihre Freunde da. Ich würde sie als einen sehr treuen Menschen bezeichnen. Das finde ich toll. Ich bin Marita sehr ähnlich.

Gab es auch mal eine Situation, in der dir das Verhalten von Marita eher nicht so vertraut war?

Ja, tatsächlich finde ich es verwunderlich, dass Marita auf Bibis Vorschlag, in die Vergangenheit zu reisen, so zögerlich reagiert und das Abenteuer im ersten Moment nicht antreten will. Wäre ich an ihrer Stelle, hätte ich mich sofort auf die Zeitreise gefreut und begeistert „Ja!“ gesagt.

Bibi und Marita reisen im Film 139 Jahre zurück in die Vergangenheit. Warum tun sie das?

Eigentlich wollen die beiden nur ein paar Stunden zurück in die Vergangenheit reisen, um herauszufinden, wer die Spieluhr im Museum gestohlen hat. Bibis Hexerei geht allerdings schief, und so verschlägt es sie weiter in die Vergangenheit, als es ihnen lieb ist.

Welche Filmszene war für dich am schwierigsten zu spielen?

Die Szene, in der NALA, die Bibi darstellt, und ich, also Marita, im Kerker eingesperrt sind. NALA und ich sollten ernst und traurig sein. Wir mussten aber ständig lachen. Bis die Szene endlich gut war, hat es echt lange gedauert.

Und welche Filmszene hat dir besonders viel Spaß gemacht?

Ich war vor drei Jahren ja im Finale von „The Voice Kids“ und singe sehr, sehr gerne. Besonders viel Spaß gemacht hat mir deshalb die Szene, in der ich in Schloss Klunkerburg das Lied „Superstar“ singe.

Was ist dein größter Traum?

Ich habe vor, nach dem Abitur nach London zu ziehen und ein Musicalstudium zu beginnen. Beruflich will ich dann irgendetwas mit Singen, Tanzen oder Schauspielern machen. Mein größter Traum wäre es, ein Teil einer K-Pop-Girlgruppe zu sein.