„Ich bin oft neben Wölfen gelaufen“

Für die Freunde Holly (Lilli Falk), Carag (Emile Chérif) und Brandon (Johan von Ehrlich) beginnt ein neues Schuljahr.

Foto: Studiocanal GmbH / Marc Reimann

Lilli Falk spielt in dem Film „Woodwalkers 2“ das Mädchen Holly, das sich in ein Eichhörnchen verwandeln kann. CHECKY! hat mit der 16-Jährigen aus Sachsen gesprochen.

Checky: Am 29. Januar ist der Start von „Woodwalkers 2“. Was findest du an dem Film am coolsten?

Lilli: Ich finde es toll, dass es um Freundschaft und Zusammenhalt geht. Das Coolste für mich persönlich ist, dass ich im zweiten Teil als Schauspielerin eine andere Seite von Holly zeigen kann.

Was meinst du damit?

In „Woodwalkers“ geht es ja um eine Schule für Heranwachsende, die sich in Tiere verwandeln können. In dieser Gemeinschaft war Holly bisher die Selbstbewusste und Lustige. Im zweiten Teil ist sie manchmal auch ein bisschen bedrückt. Holly hat keine Eltern und ist als Waise aufgewachsen. Bisher schien es so, als mache ihr das nichts aus. Nun offenbart sie ihren engsten Freunden, dass sie darunter leidet und sich sehr nach einer Familie sehnt.

War es schwierig für dich, diese „bekümmerte“ Holly zu spielen?

Es war herausfordernd, aber nachdem ich den dritten Band, also „Hollys Geheimnis“, nochmals gelesen habe, konnte ich mich gut in ihre Gefühle hineinversetzen. Geholfen hat mir auch, mich an den Tod meiner Oma vor sechs Jahren zu erinnern.

Worin unterscheidest du dich von Holly?

Holly ist sehr aufgeschlossen, laut und extrovertiert. Ich selbst würde mich hingegen eher als eine ruhigere Person beschreiben. Ich bin zurückhaltender und nicht so frech wie sie.

Und du kannst dich nicht in ein Eichhörnchen verwandeln…

(lacht)… Ja, das stimmt. Im Film springe ich in den Verwandlungsszenen auf den Boden und versuche, mich ganz klein zusammenzukugeln. Nach dem Schnitt ist im Film dann ein Eichhörnchen zu sehen.

Außer Eichhörnchen waren noch andere Wildtiere am Set. Wie war das für dich?

Ich fand das super. Das hat die Dreharbeiten zu etwas ganz Besonderem gemacht. Ich bin zum Beispiel oft neben Wölfen gelaufen.

Hattest du da keine Angst?

Ich sag mal so: Ich hatte sehr viel Respekt! Die Tiere waren zwar alle sehr gut trainiert und total lieb. Aber es gab natürlich strenge Sicherheitsvorgaben und Verhaltensregeln. Wir durften nicht schnell rennen und nicht schreien. Und wenn Raben am Set waren, durften wir zum Beispiel nichts essen – außer in festgelegten Pausen. Sonst hätten uns die Raben das Essen weggeschnappt.

Welche Filmszene hat dir am meisten Spaß gemacht?

Alle Szenen im Baumhaus fand ich toll. Da sind meist Emile, Johan und Sophie mit dabei, die Carag, Brandon und Lou spielen. Wir verstehen uns super!