Hohe Preise bei der Fußball-WM

Im MetLife Stadium findet das Finale der Fußball-WM statt.

Foto: Sven Hoppe/dpa

Am 11. Juni startet die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada. Aber viele Fans können es sich nicht leisten dabei zu sein. Die Eintrittskarten sind extrem teuer. Darüber sind viele Menschen ziemlich sauer.

Wer noch kurzfristig die deutsche Nationalelf bei der WM anfeuern will, muss zum Beispiel für ein einziges Ticket für das Spiel Deutschland gegen Ecuador in New Jersey auf einem Platz nah am Spielfeld über 3000 US-Dollar bezahlen. Das sind ungefähr 2700 Euro. Und für das allerletzte Spiel, das Finale, kostet das teuerste Ticket sogar fast 33.000 Dollar. Das ist mehr, als viele Erwachsene in einem Jahr verdienen.

Bei der letzten WM im Jahr 2022 in Katar war das noch anders. Da kostete das teuerste Finalticket etwa 1600 Dollar.

Fans sind sehr unzufrieden

Aber das ist noch nicht alles. Wer mit dem Auto kommt, muss für einen Parkplatz am Stadion noch einmal über 200 Dollar bezahlen. Und wer mit dem Bus oder der Bahn fährt, zahlt auch noch fast 100 Dollar extra. Dazu kommen dann noch Flüge, Hotels und Essen.

Viele Fans sind deswegen sehr unzufrieden und wütend. Sie sagen, dass die WM nur noch für reiche Menschen gemacht wird. Der Chef eines großen englischen Fanvereins sagte sogar, die Fans fühlten sich gerade so unerwünscht wie noch nie.

Die Organisation hinter der WM heißt FIFA. Sie verkauft die Tickets und verdient dabei richtig viel Geld. Es gibt sogar eine Art Online-Shop, wo Fans ihre Tickets weiterverkaufen können. Dort darf jeder selbst bestimmen, wie viel er verlangt. Manche bieten Finaltickets dort für fast 2,3 Millionen Dollar an!

Bei jedem Verkauf kassiert die FIFA extra Gebühren – sowohl vom Verkäufer als auch vom Käufer. Viele Menschen finden das unfair. Deswegen untersucht zum Beispiel der US-Staat Kalifornien, ob die FIFA alles richtig gemacht hat. Fans haben sich sogar bei der EU beschwert.