Lisa bei Madame Tussauds

Lisa steht bei Madame Tussauds zwischen Cristiano Ronaldo (links) und Kylian Mbappé.
Foto: Jonas Sarrazin
Madame Tussauds ist ein berühmtes Wachsfigurenkabinett. Davon gibt es mehrere in Europa, unter anderem in London, Amsterdam und Prag. Auch in Berlin ist Madame Tussauds beliebt. Kinderreporterin Lisa hat es sich angesehen:
„Ich war in Berlin und habe Madame Tussauds am Brandenburger Tor besucht.
Weil meine Familie und ich ganz früh dort gewesen sind, konnten wir als allererstes hineingehen und uns alles ganz in Ruhe ansehen. Sonst ist es immer sehr voll.
Madame Tussauds ist ein Museum, in dem lebensechte Wachsfiguren von berühmten Personen stehen. Das Museum befindet sich nicht nur in Berlin, sondern in vielen großen Städten auf der ganzen Welt, wie zum Beispiel in Hollywood oder in Tokio.
In jedem Madame Tussauds stehen berühmte Personen, die jeder kennt, und Berühmtheiten, die in dem jeweiligen Land besonders bekannt sind, wie zum Beispiel Kai Pflaume in Deutschland. Im Museum stehen nicht nur Musik- und Filmstars, sondern auch Kunstfiguren wie Horst Schlämmer, Politiker wie Olaf Scholz, Wissenschaftler wie Albert Einstein, Fußballstars wie Lionel Messi und viele mehr. Die Stars stehen in verschiedenen Posen, wie zum Beispiel Michael Jackson in einer seiner berühmten Tanzposen.
Um eine Wachsfigur herzustellen, arbeiten über 40 Menschen bis zu 14 Monate an einer einzigen Figur. Dabei wird auf jedes kleinste Detail geachtet, wie auf die Augenbrauen oder auf die Hände. Die Künstlerinnen und Künstler sind so talentiert, dass sie es schaffen, die Wachsfiguren genau wie ihre echten Vorbilder aussehen zu lassen.
Wie die echten Vorbilder
Ich fand es besonders toll, die Figuren von Taylor Swift, Wincent Weiss, Ronaldo und Mark Forster zu sehen. Es war sehr cool, dass man die Figuren anfassen und auch Fotos machen durfte. Da die Wachsfiguren so echt aussahen, hat es sich so angefühlt, als würde man neben der echten Person stehen.
Toll fand ich auch, dass man einige Sachen selbst machen konnte. Im Wissenschaftsbereich konnte man knifflige Wissenschaftsfragen beantworten. Bei den Musikern konnte man testen, ob man ein echter Swiftie ist. Und im Fußballbereich haben mein Bruder und ich gegen meine Eltern Kicker gespielt.
Es gab auch einen Bereich, in dem man sehen konnte, mit welchen Werkzeugen die Figuren hergestellt werden. Dort habe ich meine eigene Hand mit den Handabdrücken verschiedener Stars verglichen. Eigentlich finde ich Museen nicht so spannend, aber der Besuch bei Madame Tussauds war richtig spaßig und aufregend.“


