Auf dem Campingplatz ist immer was los!

Annika, Miriam und Jannes sind auf einem Campingplatz groß geworden.

Foto: Lars Fröhlich

Der Campingplatz Alte Nordbrocker Mühle liegt zwischen Wiesen und Feldern. Miriam (14), Annika (10) und der achtjährige Jannes Grunden kennen hier jedes Gesicht. Sie sind auf dem Campingplatz aufgewachsen. Das ist meistens cool, erklären die drei, denn es gibt immer etwas zu entdecken oder zu helfen.

Checky: Wann habt ihr gemerkt, dass es etwas Besonderes ist, auf dem Campingplatz aufzuwachsen?

Miriam: Ich glaube, das war so am Anfang der Grundschule. Vorher dachte ich, dass es normal ist, so viel Platz zu haben. Aber es ist schon etwas Besonderes, seinen Kindergeburtstag hier auf der Kegelbahn oder auf dem Spielplatz feiern zu können.

Habt ihr einen Lieblingsplatz?

Jannes: Der Spielplatz bei den Ziegen und vorne beim Haus. Wir bauen da gerade um für die neuen Ferienwohnungen und ich helfe Papa. Ich gebe ihm die Dachpfannen an, wenn er die verlegt.

Annika: Ich bin am liebsten am See, weil ich da so gut abschalten kann.

Was war euer schönster Moment auf dem Campingplatz?

Miriam: Als die Ziegen ankamen. Wir hatten schon einen Hund, das war ja
normal. Aber die waren so klein und süß, als sie gekommen sind, sie hießen Blacky und Brownie. Wir sind immer vor dem Gehege hin- und hergerannt und sie sind mitgerannt.

Annika: Ich fand am schönsten, als wir die Kegelbahn bekommen haben. Da endet immer die Schatzsuche beim Kindergeburtstag.

Jannes: Als Papa und ich einen Wolfsschutz für die Ziegen gebaut haben. Das hat Spaß gemacht und ich hab mich einfach gut gefühlt, immer wenn ich ein Stück geschafft habe.

Was darf man auf gar keinen Fall vergessen, wenn man auf einen Campingplatz fährt?

Miriam: Ein eigenes Kissen und eine Taschenlampe.

Jannes: Spielzeug natürlich, ich würde Traktoren mitnehmen.

Annika: Sachen, um sich zu beschäftigen, etwa ein Buch oder etwas zu stricken. Ich würde auf jeden Fall einen Fußball mitnehmen.

Wo könnt ihr auf dem Campingplatz noch helfen?

Miriam: Ich helfe manchmal meiner Mutter bei den Anmeldungen. Mama hat in einer Mappe einen Bogen, da steht dann drauf, mit wie vielen Personen oder Zelten jemand gekommen ist, das fülle ich dann aus. Das macht Spaß, so lernt man ja auch Leute kennen. Einmal waren hier auch Engländer, die haben mich hinterher für mein Englisch gelobt.