Diese Computer denken mit

Eine bekannte KI, die viele auf dem Handy nutzen, heißt „Chat GPT“.

Foto: Hendrik Schmidt/dpa

Den Begriff „Künstliche Intelligenz“ oder „KI“ hast du bestimmt schon mal gehört. Sie umgibt uns oft im Alltag, ohne dass wir es merken. CHECKY! erklärt dir, was genau KI ist, wo sie dir begegnet und welche Gefahren es gibt.

Was ist Künstliche Intelligenz?

KI ist wie ein super schlauer Computer, der Dinge lernen und tun kann, die normalerweise nur Menschen schaffen. Sie kann nicht wirklich denken wie wir, sondern lernt durch cleveres Programmieren mit vielen Daten. Das nennt man auch maschinelles Lernen.

Zuerst bekommt die KI ganz viele Beispiele, etwa Fotos von Hunden und Katzen mit der richtigen Beschriftung. Dann schaut sich ein cleveres Programm die Daten an. Das nennt man auch Algorithmus. Es kann in den Daten Muster wie Fellfarbe oder Ohrenform finden und diese Muster dann auf andere Dinge, die es sieht, übertragen. Wenn die KI Fehler macht, lernt sie daraus und verbessert sich beim nächsten Versuch.

Künstliche Intelligenz begegnet dir schon heute im Alltag. Wenn du zum Beispiel mit einem Sprachassistenten wie einer Alexa-Box sprichst, die dir das Wetter sagt oder Musik abspielt, steckt eine KI dahinter. Auch beim Tippen am Handy hilft sie, indem sie Rechtschreibfehler verbessert.

In Online-Shops oder bei Streaming-Diensten schlägt dir KI Filme, Serien oder Produkte vor. Sogar in Autos unterstützt KI deine Eltern beim Einparken. Oft merkst du gar nicht, dass sie im Hintergrund mitarbeitet.

Rund um KI gibt es viele neue Begriffe:

Schwierigkeiten und Gefahren

KI finden nicht alle toll. Manche Menschen können durch sie ihre Arbeit verlieren, weil Maschinen die Aufgaben schneller oder billiger erledigen. Außerdem kann eine KI auch Fehler machen, wenn sie etwas nicht richtig versteht oder mit falschen Daten gefüttert wird. Manchmal weiß man auch nicht genau, warum eine KI eine bestimmte Entscheidung trifft.

Wenn jemand eine KI absichtlich böse einsetzt, kann sie Schaden anrichten. Falsche Informationen und Bilder können viele Leute in die Irre führen. Darum ist es wichtig, dass Menschen immer gut aufpassen, wie sie KI nutzen. KI ist auch nicht so gut für die Umwelt. Ihre Rechenzentren verbrauchen sehr viel Strom und Wasser.

Neue Chancen durch KI

KI kann aber auch nützlich sein. Zum Beispiel kann sie Ärztinnen und Ärzten helfen, Menschen gesund zu machen. Sie schaut sich Röntgenbilder an und entdeckt Krankheiten, die Menschen manchmal übersehen. In Krankenhäusern erinnert sie daran, wann jemand seine Medizin nehmen muss, und hilft dabei, Behandlungspläne zu erstellen.

Andere KIs übersetzen Sprachen, damit Menschen sich besser verstehen können. KI kann auch dabei helfen, Müll im Meer zu erkennen oder Strom zu sparen. Im Alltag kann KI kleine Aufgaben erleichtern. Künstliche Intelligenz an sich ist also weder gut noch böse: Es kommt darauf an, wofür sie genutzt wird.