Welches Spiel macht am meisten Spaß?

Anna, Isabel und Sophie (von links nach rechts) mit den Spielen, die die Jury vom „Spiel des Jahres“ in die engere Wahl genommen hat.
Foto: Tanja Liebmann-Décombe
Jedes Jahr kürt eine Fachjury das beste Spiel des Jahres. In der engeren Wahl stehen die drei Spiele „Cozy Stickerville“, „Dito“ und „Morty Sorty Magic Shop“. Anna (9), Isabel (12) und Sophie (9) haben sie getestet.
Checky: Welches Spiel fandest du am besten, Isabel?
Isabel: „Cozy Stickerville“! Das hat mir am meisten Spaß gemacht, denn es ist eine ganz andere Art von Spiel.
Was ist an dem Spiel denn so besonders?
Isabel: Es ist ein Team- und Aufbauspiel. Wir entscheiden uns zum Beispiel gemeinsam, welche Sticker wir wo auf den Spielplan kleben und welche Ressourcen wir einsetzen wollen. Jede Entscheidung lenkt uns, beziehungsweise die Geschichte, die erzählt wird, in eine andere Richtung.
Ist es schwierig, sich im Team zu entscheiden?
Sophie: Nein, eigentlich nicht, denn wir waren ja zu dritt. Da kam immer eine Mehrheitsmeinung zustande. Cool ist: Bei „Cozy Stickerville“ gibt es kein Richtig und kein Falsch, aber man kann immer wieder diskutieren, welche Entscheidungen wohl die beste ist. Auch mir hat das Spiel am besten gefallen.
Und wie ist das bei dir, Anna: Was ist dein Favorit?
Anna: Ich fand „Cozy Stickerville“ zwar auch voll cool, aber mir hat „Dito!“ am besten gefallen.
Worum geht es in dem Spiel?
Anna: Man muss Dinge aufschreiben, die zu einer Vorgabe passen – zum Beispiel drei Gerüche, die viele Menschen mögen. Wenn ich „Seife“ aufgeschrieben habe, und das mehrere Leute auf ihrer Tafel stehen haben, wird das Wort eingekreist und jede eingekreiste Antwort gibt einen Punkt. Wenn nur genau eine weitere Person „Seife“ notiert hat, bekommen wir beide einen Bonus.
Was gefällt dir an dem Spiel?
Anna: Es ist schnell zu verstehen und macht total viel Spaß.
Und was ist mit dem dritten Spiel – „Morty Sorty Magic Shop“?
Sophie: Das war auch super. Mir hat das sogar noch besser gefallen als „Dito!“. Toll ist, dass es so viele Möglichkeiten gibt, um Punkte zu machen.
Welche Möglichkeiten gibt es denn?
Sophie: Ich hab zum Beispiel in einer Partie ganz viele gelbe Flaschen nebeneinandergesetzt und damit richtig viele Punkte geholt. Aber auch voll belegte Regalreihen bringen am Ende Punkte.
Man soll also Flaschen sortieren?
Anna: Ja, genau, und zwar in aufsteigender Reihenfolge, denn die Flaschen sind mit Zahlen markiert. Es war spannend zu sehen, wer am Ende gewinnt.
Und wie fandest du „Morty Sorty Magic Shop“, Isabel?
Isabel: Gut! Aber es gibt viel abzuwägen und zu entscheiden. Das dauert manchmal ziemlich lange. Anfangs dachte ich, das Spiel sei kompliziert. Man kommt aber schnell rein und letztlich ist es einfach.


